TV-L Rechner 2026

TV-L Rechner 2026 – Jetzt Gehalt berechnen

Der aktuelle TV-L Gehaltsrechner für den öffentlichen Dienst der Länder – berechnet Brutto, Netto und Jahresgehalt sofort, ohne Anmeldung, inklusive VBL-Zusatzversorgung.

🏠 TV-L Gehaltsrechner 2026  ·  Gültig 01.04.2026 – 28.02.2027  ·  +2,8 % Tariferhöhung

Entgeltgruppe

Stufe

Arbeitszeit (%)

Steuerklasse

Bundesland

Kinder

Krankenversicherung

Kirchensteuer

GKV Zusatzbeitrag (%)

Zusatzversorgung (VBL)

Monatl. Zulage (EUR)

💡 Ergebnis aktualisiert sich sofort bei jeder Eingabe. Netto ist eine Schätzung. Individuelle Freibeträge können abweichen.


📋 Monatsgehalt
Grundgehalt
Sonderzahlungen (monatl.)
🔢 Steuern
Lohnsteuer
Solidaritätszuschlag
Kirchensteuer
🛡 Sozialversicherung
Krankenversicherung
Pflegeversicherung
Rentenversicherung
Arbeitslosenversicherung
VBL Zusatzversorgung
Abzüge gesamt
Netto bleiben

Was ist der TV-L Gehaltsrechner 2026?

Der TV-L Rechner 2026 oben berechnet dein Brutto- und Nettogehalt auf Basis der aktuellen Entgelttabelle des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst der Länder. Die Tabelle gilt ab dem 1. April 2026 bis zum 28. Februar 2027 und basiert auf dem Tarifabschluss vom 14. Februar 2026 mit einer linearen Erhöhung von +2,8 Prozent, mindestens jedoch 100 Euro pro Monat. Der Rechner berücksichtigt Lohnsteuer nach dem aktuellen Einkommensteuertarif, alle vier Sozialversicherungszweige sowie die VBL-Zusatzversorgung, die im öffentlichen Dienst der Länder für fast alle Beschäftigten verpflichtend ist.

Du musst nichts klicken. Das Ergebnis aktualisiert sich sofort, wenn du Entgeltgruppe, Stufe oder andere Angaben änderst. Wähle zwischen Monatsansicht und Jahresansicht mit dem Schalter oben im Ergebnis-Panel.

TV-L vs. TVöD – Unterschied auf einen Blick

Der TV-L (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder) gilt für Beschäftigte der Bundesländer. Der TVöD VKA gilt für Beschäftigte bei Städten, Gemeinden und Landkreisen. Beide Tarife haben die gleichen Entgeltgruppen (E 1 bis E 15 Ü), aber unterschiedliche Tabellenwerte, Jahressonderzahlungen und Wochenarbeitszeiten.

MerkmalTV-L (Länder)TVöD VKA (Kommunen)
ArbeitgeberBundesländer (TdL)Städte, Gemeinden, Landkreise
Gültigkeit 2026ab 01.04.2026ab 01.05.2026
Erhöhung 2026+2,8 % (min. 100 €)+2,8 %
JSZ (Weihnachtsgeld)32,53–88,14 % je EG85 % einheitlich ab 2026
Wochenarbeitszeit38,7–40,1 h (je Bundesland)39 h (einheitlich)
Besonderheit TV-LHat E 13 Ü; VBL-PflichtHat E 9c (TV-L nicht)

Der größte praktische Unterschied liegt in der Jahressonderzahlung. Im TVöD VKA gilt ab 2026 ein einheitlicher Satz von 85 Prozent für alle Entgeltgruppen. Im TV-L dagegen sind die Sätze seit 2019 eingefroren und nach Entgeltgruppe gestaffelt: Beschäftigte in E 14 und E 15 erhalten nur 32,53 Prozent, während E 5 bis E 8 sogar 88,14 Prozent bekommen. Das führt dazu, dass Akademiker im TV-L beim Weihnachtsgeld deutlich schlechter abschneiden als Kollegen im TVöD.

Jahressonderzahlung TV-L 2026

EntgeltgruppenJSZ-Satz 2026Beispiel E 9a, Stufe 3
E 1 bis E 487,43 %
E 5 bis E 888,14 %
E 9 bis E 1174,35 %ca. 2.917 €
E 12 bis E 13 Ü46,47 %
E 14 bis E 15 Ü32,53 %

VBL-Zusatzversorgung – was ist das und was kostet sie netto?

Die VBL (Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder) ist die Pflicht-Betriebsrente für fast alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Ohne VBL wäre die staatliche Rente für viele Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst zu niedrig, da der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung allein keine ausreichende Altersvorsorge sichert.

Der Arbeitgeberanteil zur VBL beträgt im ATV-System (West) 5,49 Prozent des Bruttogehalts. Das zahlt der Arbeitgeber oben drauf und macht die VBL aus Beschäftigtensicht attraktiv. Der Arbeitnehmeranteil beträgt 1,41 Prozent des Bruttogehalts, gedeckelt auf die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung (5.512,50 Euro pro Monat in 2026). Für jemanden in E 9a Stufe 3 mit 3.925,58 Euro Brutto bedeutet das rund 55,35 Euro weniger Netto pro Monat.

Wer VBL-Ost zahlt (Beschäftigte in den neuen Bundesländern), zahlt 0,95 Prozent AN-Anteil. Wer in Bayern unter dem separaten System VBL 7,86 Prozent (ohne ATV) arbeitet, zahlt nur 0,17 Prozent AN-Anteil, da der Arbeitgeber dort deutlich mehr übernimmt. Der Rechner oben berücksichtigt alle drei Varianten und zeigt die VBL-Abzug transparent im Ergebnis.

Stufenaufstieg im TV-L – wie lange bis zur Höchststufe?

Im TV-L steigen Beschäftigte automatisch in der Erfahrungsstufe auf. Die Verweildauer je Stufe: 1 Jahr (Stufe 1 zu 2), 2 Jahre (2 zu 3), 3 Jahre (3 zu 4), 4 Jahre (4 zu 5), 5 Jahre (5 zu 6). Insgesamt 15 Jahre bis zur Höchststufe. Wer aus einem vergleichbaren öffentlichen Dienst-Verhältnis wechselt, kann Berufserfahrung anerkennen lassen und höher einsteigen. Das lohnt sich zu verhandeln: Der Unterschied zwischen Stufe 1 und Stufe 6 in E 13 beträgt fast 2.000 Euro brutto pro Monat.

Tariferhöhung TV-L 2026 – wann kommen weitere Erhöhungen?

Der Tarifabschluss vom 14. Februar 2026 sieht drei Erhöhungsstufen vor:

  • +2,8 % (min. 100 €) ab 1. April 2026 – aktuelle Tabelle im Rechner
  • +2,0 % ab 1. März 2027 – zweite Stufe
  • +1,0 % ab 1. Januar 2028 – dritte Stufe

Die Gesamterhöhung über die 27-monatige Laufzeit beträgt 5,8 Prozent. Diese Seite wird nach jedem Stichtag mit den neuen Tabellenwerten aktualisiert. Für 2027 gelten die Werte ab dem 1. März 2027.

Häufige Fragen zum TV-L Rechner 2026

Für wen gilt der TV-L Gehaltsrechner?

Der Rechner gilt für Tarifbeschäftigte (nicht Beamte) der meisten Bundesländer, die Mitglied der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) sind. Das umfasst alle Länder außer Hessen (dort gilt TV-H). Nicht erfasst sind Beamte (Besoldungsrecht), Ärzte an Uni-Kliniken (TV-Ärzte-L) und kommunale Beschäftigte (TVöD VKA). Lehrerinnen und Lehrer sind nur erfasst, wenn sie angestellt sind. Die meisten Lehrkräfte sind verbeamtet und erhalten Beamtenbezüge.

Warum variiert die Arbeitszeit im TV-L je nach Bundesland?

Die wöchentliche Regelarbeitszeit wird in den jeweiligen Bundesland-Annexen zum TV-L geregelt. Sie variiert zwischen 38,7 Stunden (Schleswig-Holstein) und 40,1 Stunden (Bayern). Da das Monatsgehalt fix ist, bedeutet eine höhere Wochenarbeitszeit einen niedrigeren Stundenlohn bei gleichem Monatseinkommen. Für den TV-L Rechner gibt man 100 Prozent für Vollzeit ein; bei Teilzeit trägt man den entsprechenden Prozentwert ein.

Was ist E 13 Ü und wann werde ich dort eingruppiert?

E 13 Ü ist eine Überleitungsgruppe im TV-L, die es im TVöD VKA nicht gibt. Sie gilt für Beschäftigte, die in höherwertige Tätigkeiten übergeleitet wurden, ohne die formalen Anforderungen einer regulären E 14-Stelle vollständig zu erfüllen. Das Grundgehalt entspricht ab bestimmten Stufen dem von E 14. E 15 Ü endet bei Stufe 5 (keine Stufe 6).

Wie genau ist das berechnete Nettogehalt?

Das angezeigte Nettogehalt ist eine fundierte Schätzung. Es berücksichtigt den Lohnsteuertarif 2026, alle vier Sozialversicherungszweige mit den aktuellen Beitragssätzen, Kirchensteuer (wenn ausgewählt) und die VBL-Zusatzversorgung. Nicht berücksichtigt sind individuelle Freibeträge, Werbungskosten über die Pauschale hinaus, Sonderausgaben, Kinderfreibeträge über die pauschale Zuordnung hinaus und Betriebsrenten-Steuervorteile. Die tatsächliche Abweichung liegt für die meisten Beschäftigten bei unter 50 Euro monatlich.

Wo finde ich den offiziellen TV-L Gehaltsrechner?

Einen “offiziellen” Gehaltsrechner in dem Sinne gibt es nicht. Ver.di und dbb stellen Tarifinformationen bereit, aber keine interaktiven Rechner. Die Entgelttabellen sind öffentlich und werden nach jedem Tarifabschluss von den Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden veröffentlicht. Dieser Rechner basiert auf den offiziell veröffentlichten Tabellenwerten von tarif-gehalt.de und haufe.de, die wir nach jeder Tarifrunde aktualisieren.

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